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Lex Salica-Buch erschienen

Lex Salica-Buch erschienen

Die Bibliotheca legum entstand aus einem seit 2007 von der DFG finanzierten Projekt zur Aufarbeitung der Lex Salica Karolina. Was anfangs nur als eine Ergänzung der Bibliotheca capitularium Hubert Mordeks für die Lex Salica-Handschriften gedacht war, entwickelte sich durch die Mitarbeit von Daniela Schulz und Dominik Trump zu einem viel umfassenderen Webprojekt. Damit waren neue Grundlagen für mein Buchprojekt zur Lex Salica gelegt, an dem ich im Jahr 2007 zu arbeiten begann und das von dem Fortschritt der Bibliotheca legum viel profitiert hat. Im Juli 2017 ist mein Buch über “Sinnstiftungen eines Rechtsbuchs. Die Lex Salica im Frankenreich” im Thorbecke Verlag erschienen.

Bibel und Recht

Bibel und Recht

Vom 11.-13. Mai 2017 fand in Berlin eine von Gerda Heydemann organisierte Tagung statt zum Thema: The Politics of Interpretation: The Bible and the Formation of Legal Authority in Early Medieval Europe. In diesem Rahmen habe ich einen Vortrag zur Handschrift Paris, BN, lat. 10754 beigesteuert. Dieser Codex zeichnet sich dadurch aus, dass Rechtstexte (Lex Salica und Kapitularien) durch ein Florilegium aus vorwiegend biblischen Quellen ergänzt wurden. Aus dem Anlass des Vortrags gelang es mir, die vor Jahren in Tübingen vorbereitete Edition des Florilegiums weitgehend fertigzustellen. In Tübingen hat mich damals Andreas Öffner bei der Quellensuche und bei der Überprüfung der Transkription unterstützt. Einige Lesungen sind trotz Autopsie der Handschrift nicht abschließend geklärt und müssen noch einmal in Paris überprüft werden. Der Stand der Edition ist hier abrufbar.

Stellenregister zu Brunners “Deutsche Rechtsgeschichte”

Stellenregister zu Brunners “Deutsche Rechtsgeschichte”

Auf den Seiten der Bibliotheca legum findet sich nun ein Stellenregister zu Heinrich Brunners “Deutsche Rechtsgeschichte”, das von Anja Holtschneider, Mitarbeiterin des Akademieprojekts “Edition der fränkischen Herrschererlasse“, erstellt wurde. Damit ist es leicht möglich, einzelne Titel oder Kapitel von leges und Kapitularien innerhalb von Brunners Monumentalwerk zu finden.

Neues zur Lex Suavorum

Neues zur Lex Suavorum

Die Lex Suavorum sucht man auf dieser Seite vergeblich, weil sich keine Handschrift dieses verschollenen Rechtsbuchs aus dem Frühmittelalter erhalten hat. Dennoch lässt sich einiges über die Inhalte und über den Entstehungskontext sagen, wie ich in einem jüngst publizierten Beitrag zu zeigen versuche: Recht in der Region. Die Rezeption von leges und capitula im karolingischen Alemannien, in: Jürgen Dendorfer u.a. (Hrsg), 817- die urkundliche Ersterwähnung von Villingen und Schwenningen. Alemannien und das Reich in der Zeit Ludwigs des Frommen (Veröffentlichungen des Alemannischen Instituts 83, Ostfildern 2016) S. 207-223

Aktueller Beitrag in der ZRG

Aktueller Beitrag in der ZRG

Unser Mitarbeiter Dominik Trump, M.A. ist im aktuellen Band (133) der Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte (Romanistische Abteilung) mit einem Beitrag zur Mailänder Handschrift A. 46 inf. und dem in ihr überlieferten Auszug aus der Epitome Aegidii vertreten.

Der Aufsatz bietet neben einer ausführlichen Beschreibung und Einordnung des römischrechtlichen Exzerpts auch eine Edition desselben.

Weitere Informationen und Bezugsmöglichkeiten finden sich auf der ZRG-Seite des Böhlau-Verlages.

Aus der Bibliothek Peutingers…

Aus der Bibliothek Peutingers…

Konrad Peutinger hatte in seiner Bibliothek eine Abschrift einer heute wohl nicht mehr existenten Lex Baiuvariorum Handschrift. In dem aktuell erschienenen Katalog zur Austellung “Gesammeltes Gedächtnis. Konrad Peutinger und die kulturelle Überlieferung im 16. Jahrhundert”, hrsg. von Reinhard Laube und Helmut Zäh, widmet sich Veronika Lukas knapp diesem Codex, der heute unter der Signatur 2° Cod Aug 389 in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg liegt. Dieser hat nun auch als 50. Lex Baiuvariorum und als insgesamt 321. Handschrift Eingang in die Bibliotheca gefunden.

Eine Neuerscheinung

Eine Neuerscheinung

Eine Neuerscheinung zur Rechtsgeschichte des 9. Jahrhunderts hält nicht ein, was sie verspricht. Das Buch von Thomas Faulkner “Law and Authority in the Early Middle Ages” hat einen prominenten Verlag gefunden, formuliert aber auf weite Strecken nicht mehr als unbewiesene Behauptungen. Meine Besprechung findet man hier.

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