Kategorie: Allgemein

IMC Leeds 2019

IMC Leeds 2019

Die Bibliotheca legum-Mitarbeiter Daniela Schulz und Dominik Trump sind mit eigenen Vorträgen auf dem diesjährigen International Medieval Congress (IMC) in Leeds vertreten. Daniela Schulz spricht am 1. Juli in der Session 224 über die Handschrift Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek, Cod. Guelf. 97 Weiss. in ihrem Vortrag "Modelling Materiality: Representing a Manuscript's Material Features Using CIDOC CRM". Dominik Trump spricht am Mittwoch, 3. Juli, in der Session 1308 über "Roman Law in Use: The Case of Biblioteca Apostolica Vaticana, Reg. Lat. 852".
Aufnahme der Bibliotheca legum in die MDR Database

Aufnahme der Bibliotheca legum in die MDR Database

Wir freuen uns, verkünden zu können, dass die Bibliotheca legum Webseite – wie auch das “Schwesterprojekt” Capitularia – in die von der Medieval Academy of America kuratierten Datenbank “Medieval Digital Resources” (MDR) aufgenommen wurde, da sie deren Standards für digitale Best Practices erfüllen oder sogar übertreffen. Wir danken den Verantwortlichen für diese Auszeichnung und ebenso all unseren Nutzerinnen und Nutzern für die Unterstützung.

Neufund von Roman Deutinger

Neufund von Roman Deutinger

Im neuen Heft des Deutschen Archivs (74/1, 2018, S. 177-191) hat Roman Deutinger auf eine bislang unbekannte Überlieferung von Leges-Texten aufmerksam gemacht. Deutinger entdeckte Transkriptionen der Lex Baiuvariorum, der Lex Salica und der Lex Francorum Chamavorum in den Kollektaneen des Gelehrten Wolfgang Hunger (1511-1555). Besonders die Überlieferung der Lex Francorum Chamavorum ist eine große Bereicherung, da von dieser Lex bislang nur drei Handschriften bekannt waren.

Publikation über die Bibliotheca legum

Publikation über die Bibliotheca legum

Die Bibliotheca legum hat 2017 ihr fünfjähriges Jubiläum feiern können! Da Jubiläen immer ein Grund sind, zurückzublicken, hat dies auch das Team der Bibliotheca getan und die Entstehung sowie den Aufbau des Projekts Revue passieren lassen. Auch über die Zukunftsperspektiven der Bibliotheca haben wir uns Gedanken gemacht. Dabei herausgekommen ist ein Aufsatz in der “Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften”, den Sie hier finden können: http://www.zfdg.de/2018_006.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns bei allen Beteiligten und Unterstützern der Bibliotheca legum herzlich bedanken!

Neuigkeiten

Neuigkeiten

Die Bibliotheca legum hat als 326. Handschrift das Lex Visigothorum-Fragment Straßburg, Archives départementales du Bas-Rhin, 151 J 50 aufgenommen. Des Weiteren wurden bei den Handschriften, die heute in München, Paris und im Vatikan liegen, Digitalisate ergänzt, sodass bei diesen Bibliotheken nun fast lückenlos online verfügbare Faksimiles abrufbar sind. Zudem wurde die Bibliographie aktualisiert: Sie finden hier nun alle auf den Seiten der Bibliotheca legum genannten Editionen und Literaturtitel kompakt an einem Ort zusammengefasst. Dabei sind weit über 400 Einträge zusammengekommen. Die Literatur zu den einzelnen Leges und den Handschriften wird ohnehin laufend aktualisiert sowie Digitalisate eingepflegt.

 

Arbeiten am Server angekündigt für Mittwoch, 28. Februar

Arbeiten am Server angekündigt für Mittwoch, 28. Februar

Da für den Vormittag des kommenden Mittwoch (28.02.2018, ab 10 Uhr) seitens des Rechenzentrums Arbeiten am Server angekündigt wurden, kann es in dieser Zeit zu Ausfällen bzw. Nichterreichbarkeit der Bl-Seite kommen. Wir bitten, dies zu entschuldigen und hoffen, dass sich die Beeinträchtigungen in Grenzen halten werden.

Neues zum neuen Jahr

Neues zum neuen Jahr

Nachdem die Bibliotheca legum 2017 eher still und leise ihr 5-jähriges Bestehen feiern konnte, soll dies nun im neuen Jahr auch äußerlich mit auch mit einem “Facelift” zelebriert werden. Das Aussehen der Seite wird sich im Lauf der kommenden Wochen bzw. Monate also verändern, soll insgesamt etwas schicker und moderner werden. Da diese Umarbeitungen etwas Zeit in Anspruch nehmen, kann es aber leider dazu kommen, dass die Seite kurzfristig mal nicht erreichbar ist bzw. nicht alle Funktionalitäten zur Verfügung stehen. Wir bemühen uns, diese Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und über das Fortschreiten der Maßnahmen zu informieren.

Kürzlich ist auch ein Beitrag entstanden, der den Aufbau der Datenbank sowie deren Weiterentwicklung reflektiert. Dieser wird hoffentlich zeitnah in der “Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften” (ZfdG) veröffentlicht werden.

Lex Alamannorum und Isaak von Langres

Lex Alamannorum und Isaak von Langres

Als 325. Handschrift der Bibliotheca legum konnte Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 3877 aufgenommen werden. Der Hauptinhalt der Handschrift sind die Bischofskapitularien Isaaks von Langres, an die sich verschiedene kanonistische Exzerptreihen anschließen. Am Schluss des Codex folgen verschiedene weitere Rechtstexte, u.a. Titel 19 der Lex Alamannorum, was bisher unbekannt war. Semih Heinen hat die Pariser Handschrift für das Projekt “Edition der fränkischen Herrschererlasse” eingehender untersucht und dabei den Titel entdeckt. Seinen Blogpost zur Handschrift finden Sie hier.

Lex Salica-Buch erschienen

Lex Salica-Buch erschienen

Die Bibliotheca legum entstand aus einem seit 2007 von der DFG finanzierten Projekt zur Aufarbeitung der Lex Salica Karolina. Was anfangs nur als eine Ergänzung der Bibliotheca capitularium Hubert Mordeks für die Lex Salica-Handschriften gedacht war, entwickelte sich durch die Mitarbeit von Daniela Schulz und Dominik Trump zu einem viel umfassenderen Webprojekt. Damit waren neue Grundlagen für mein Buchprojekt zur Lex Salica gelegt, an dem ich im Jahr 2007 zu arbeiten begann und das von dem Fortschritt der Bibliotheca legum viel profitiert hat. Im Juli 2017 ist mein Buch über “Sinnstiftungen eines Rechtsbuchs. Die Lex Salica im Frankenreich” im Thorbecke Verlag erschienen.

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