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Aufarbeitung bezeugter Handschriften

Aufarbeitung bezeugter Handschriften

Neben dem Einpflegen von Informationen zu den bisher vorhandenen Handschriften und der Aufnahme weiterer Rechtstexte (z.B. Excerpta de libris Romanorum et Francorum) und deren Träger, beschäftigt sich das Bibliotheca Legum Team aktuell mit der Aufarbeitung bezeugter Handschriften. Oftmals sind Handschriften in mittelalterlichen Bücherlisten (oder auch in humanistischen Katalogen) verzeichnet, welche heute als verloren gelten. Viele existieren (möglicherweise) noch, sind aber nicht identifiziert.

Die systematische Aufarbeitung der bezeugten Handschriften stellt ein Desiderat der Forschung dar.

Weitere Lex Salica-Handschriften aufgenommen

Weitere Lex Salica-Handschriften aufgenommen

Im Zuge unserer Recherchen konnten zwei weitere Lex Salica-Handschriften in die Datenbank aufgenommen werden. Das unsignierte Würzburger Fragment enthält zwei Titel der Karolina emendata Version. Die Handschrift New Haven, Beinecke Library 212 konnte als Codex Middlehill 3899 identifiziert werden, welcher in der Edition des Pactus Legis Salicae von Eckhardt als K 54 bezeichnet wird. Diese Zuordnung war bisher weitgehend unbekannt und lediglich in Gero Dolezaleks Manuscripta juridica gemacht worden.

Stemmata

Stemmata

Im Menü sind unter dem Reiter “Materialien” nun auch vereinzelt Stemmata zu einigen Rechtstexten bzw. Handschriften verfügbar. Bei den Beschreibungen verlinkt ein rotes hochgestelltes “S” die Handschrift mit ihrer Position im Stemma. Wir arbeiten daran, die Stemmata aus der vorhandenen Literatur zu komplettieren.

Serverumstellung am 26.11.2013

Serverumstellung am 26.11.2013

In der kommenden Woche findet seitens des Rechenzentrums der Uni Köln eine Serverumstellung statt. Diese betrifft auch die Bibliotheca. Wir haben uns zwar bestmöglich auf diese Umstellung vorbereitet, doch könnte es dennoch zu Problemen und der vorübergehenden Nichtzugänglichkeit der Seite kommen. Sollte dies der Fall sein, sind wir bemüht, den Ausfall so kurz wie möglich zu halten.

Probleme bei einigen Digitalisaten von Gallica

Probleme bei einigen Digitalisaten von Gallica

Akut kommt es beim Aufrufen einiger Digitalisate der Seite Gallica (BnF) zu der Fehlermeldung 403. Dies ist z.B. bei der Handschrift Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 4403 der Fall. Da bisher nicht abzusehen ist, ob es sich hierbei lediglich um ein temporäres Problem handelt, behalten wir die entsprechenden Links vorerst bei. Sollte sich allerdings herausstellen, dass diese Digitalisate dauerhaft nicht mehr verfügbar sind, werden wir die Links natürlich entfernen.

“Neu”funde

“Neu”funde

Die Bibliotheca legum hat “Zuwachs” bekommen:

Im Zuge unserer Recherchen konnte zum einen ein Fragment der Lex Salica wiederentdeckt werden, welches sich in der Bamberger Staatsbibliothek befindet. Zum anderen wurde in der Handschrift Berlin, Staatsbibliothek – Preußischer Kulturbesitz, Savigny 1 ein Kapitular gefunden, das bei Mordek (1995) nicht behandelt wird. Beides ist in der Forschung bisher kaum bzw. gar nicht wahrgenommen worden. Nähere Informationen hierzu sollen bald folgen.

Auswertung User Test

Auswertung User Test

Der User Test ist nun etwas über einen Monat gelaufen. Wir danken allen Teilnehmerinnen & Teilnehmern für die größtenteils positiven Rückmeldungen und die konstruktive Kritik. Wir werden versuchen, möglichst viele der Anregungen umzusetzen. In Teilen ist dies auch bereits geschehen.

Die Ergebnisse des Tests wollen wir der Öffentlichkeit natürlich nicht vorenthalten und auch die Gelegenheit nutzen, auf einige Anmerkungen zu reagieren.

A. Technische Daten

1. Bitte machen Sie Angaben zu der von Ihnen verwendeten Hardware.

Diese Frage wurde von insgesamt 17 TeilnehmerINNEn beantwortet. Die meisten verwendeten Laptop (8 = 47%) oder Desktop-PC (6 = 35%). Niemand verwendete ein Netbook oder ein Smartphone.

Verwendete Hardware

2. Welches Betriebssystem verwenden Sie?

Diese Frage wurde von insgesamt 18 TeilnehmerINNEn beantwortet. Die meisten verwendeten Windows (14 = 77%). Niemand verwendete Linux.

Verwendetes Betriebssystem

3. Welchen Browser verwenden Sie?

Diese Frage wurde von insgesamt 17 TeilnehmerINNEn beantwortet. Die meisten verwendeten Firefox (10 = 58%). Jeweils 3 TeilnehmerINNEN (17%) verwendeten IE und Chrome.

Verwendeter Browser


B. Angaben zur Person

4. Bitte schätzen Sie sich selbst hinsichtlich ihrer technischen Fähigkeiten ein. (Erfahrungen mit Computer, Internet etc.)

Diese Frage wurde von insgesamt 18 TeilnehmerINNEn beantwortet. 6 TeilnehmerINNEN (33%) bezeichneten sich als technisch sehr versiert, 8 (44%) gaben an, im Allgemeinen keine Probleme im Umgang mit Technologien zu haben.

Selbsteinschätzung der technischen Expertise

5. Bitte bewerten Sie ihren Erfahrungsstand hinsichtlich digitaler Editionen, bzw. Ressourcen/Projekten aus dem Bereich der digitalen Geisteswissenschaften.

Diese Frage wurde von insgesamt 18 TeilnehmerINNEn beantwortet. 77% nutzen häufig (5 = 27%) bis gelegentlich (9 = 50%) digitale Ressourcen.

Nutzung digitaler Ressourcen

6. Bitte bewerten Sie ihren Kenntnisstand hinsichtlich mittelalterlicher Geschichte allgemein.

Diese Frage wurde von insgesamt 18 TeilnehmerINNEn beantwortet. 8 (44%) gaben an, ihr Kenntnisstand sei weniger gut, 7 (38%) ihr Kenntnisstand sei gut.

Selbsteinschätzung Kenntnisstand MA Geschichte


C. Bewertung der Bl-Webseite

7. Bitte sehen Sie sich die Startseite an. Wie ist Ihr erster Eindruck? (Mehrfachnennungen möglich)

Zu dieser Frage gab es 69 Antworten. Die meisten empfinden die Seite als übersichtlich (15 = 21%), ansprechend (10 = 14%) und verständlich aufgebaut (14 = 20%).

Erster Eindruck zur Startseite

Bei den Fragen 8 – 11 ging es darum, bestimmte Informationen zu finden, um nachzuprüfen, ob und auf welchen Wegen diese aufgefunden werden.
Allgemein lässt sich sagen, dass von den meisten TeilnehmerINNEn die Hauptnavigation erfolgreich zum Finden der betreffenden Seiten (Handschriften bestimmter Epochen, Informationen zu einem “lex”, eine Handschrift nach Signatur) genutzt wurde, weniger zur Auswahl die Filteroptionen auf der Startseite und nur eine Person hat die Volltextsuche eingesetzt, um die gesuchte Handschrift zu finden.
Allgemein war die Suche meist innerhalb weniger Klicks (2-3) erfolgreich. Der Downloadbereich auf der Seite der Handschriftenbeschreibung selbst wurde immer gefunden, der in der Footernavigation nur selten genutzt.

12. Bitte bewerten Sie die Menüführung. (Mehrfachnennungen möglich)

Zu diesem Punkt gab es 20 Antworten. Die meisten (11 = 55%) gaben an, sich auf der Seite gut zurechtzufinden.

Bewertung der Menüführung

Die abschließenden Fragen ließen Raum für weitere Anmerkungen, Lob und Kritik. Diese werden hier in Auszügen präsentiert.

13. Was hat Ihnen an der Seite gut gefallen?

  • „Der xml-Download“
  • „Vorhandene Digitalisate“ (mehr wären wünschenswert)
  • „Übersichtlichkeit“, „Übersichtlicher Aufbau“
  • „Vielzahl an Materialien, insbesondere auch die Transkriptionen“, „Umfang“
  • „Generell die Nutzung der rechten Marginalspalte, mit der sich strukturierendes, zusätzliches oder anderweitig hilfreiches Material gut finden lässt und sich sinnvollerweise vom eigentlichen Inhalt gut abhebt.“
  • „Man erkennt auf den ersten Blick, was die Seite will.“
  • „Die Landkarte bei “nach Herkunft” ist sehr gelungen, es wäre noch besser, wenn man dort hineinklicken könnte, statt auf der Seite das Land auszuwählen.“
  • „Dass man eine Vielzahl von Zugangs- und Informationsmöglichkeiten hat und dennoch sofort klar kommt – selbst wenn man sich mit dem Thema nicht auskennt!“
  • „die Klarheit, intuitve Verständlichkeit, gute Aufbereitung“

14. Was hat Ihnen an der Seite nicht gefallen? Sind Probleme aufgetreten? Wenn ja, welche?

  • „Wenn schon eine Hs. digitalisiert wurde, wäre es schön, wenn auch noch Links zu anderen (externen) Digitalisaten eingepflegt werden könnten.“ – (geplant und teilweise auch schon umgesetzt; die systematische Recherche vorhandener Digitalisate steht allerdings noch aus)
  • „Umbrüche in der Transkription“ – (grundsätzlich behoben; wir arbeiten allerdings gerade noch an einer “schönen” Ausgabe)
  • „keine, außer der vielen toten Links“
  • „stilistische Uneinheitlichkeit in vielen Details, v.a. das Nebeneinander von verschiedenen Plugins und ihren unterschiedlichen Defaults-Styles“
  • „England-Fahne“ – (zwischenzeitlich behoben)
  • „Fehlen rechtlicher Klarstellungen“ – (diese gibt es im Bezug auf die Handschriftenbeschreibungen – Creative Commons – rechtliche Situation im Hinblick auf Digitalisate ist momentan nicht wirklich geklärt)
  • Ich finde den Headerbereich (inkl. des roten Rahmens darüber) etwas groß, weil ich wenig vom Hauptteil sehe – aber das liegt natürlich an meinem Bildschirm.
  • Die hss-Beschreibungen finde ich grundsätzlich gut bei den Inhalten kommen noch tiefere Vernetzungen? – Sprung auf Seiten der Faksimiles – Sprung zu Sammelseiten zu einzelnen angesprochenen Inhalten? (Beispiel: “Kapitulariensammlung des Ansegis” oder “decretio Childeberts II.”) – da könnte man sich als eine Leistung des Projekts eine Systematisierung und damit bessere Erklärung dieser Beschreibungsteile vorstellen“  – (weitere Vernetzungen zu internen und externen Ressourcen sind geplant; auch die inhaltliche Aufarbeitung der Thematik)
  • Die Diashow ist eher nervig als hilfreich und nicht übertrieben geschmackvoll gestaltet. Ich habe den ersten, fettgedruckten Absatz zunächst als Bildunterschrift aufgefasst und deshalb nicht gelesen, musste dann aber feststellen, dass sich der Text darunter direkt darauf bezieht, was mich irritiert hat.

15. Platz für weitere Bemerkungen/Probleme/Feedback/Lob etc.:

  • Diese Homepage gefällt mir ausgesprochen gut und ich möchte den Projektbeteiligten für diese nützliche Ressource herzlich danken.
  • Weiter so!
  • Sehr gelungen! 🙂
  • Finde ich super!

Die Auswertung im PDF-Format gibt es hier.

Hss. nach Datierung

Hss. nach Inhalt

Hss. nach Herkunft