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Category: Konferenz

IMC Leeds 2019

IMC Leeds 2019

Die Bibliotheca legum-Mitarbeiter Daniela Schulz und Dominik Trump sind mit eigenen Vorträgen auf dem diesjährigen International Medieval Congress (IMC) in Leeds vertreten. Daniela Schulz spricht am 1. Juli in der Session 224 über die Handschrift Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek, Cod. Guelf. 97 Weiss. in ihrem Vortrag "Modelling Materiality: Representing a Manuscript's Material Features Using CIDOC CRM". Dominik Trump spricht am Mittwoch, 3. Juli, in der Session 1308 über "Roman Law in Use: The Case of Biblioteca Apostolica Vaticana, Reg. Lat. 852".
Vortrag zur “Bibliotheca legum” im Rahmen der 41. Kölner Mediaevistentagung

Vortrag zur “Bibliotheca legum” im Rahmen der 41. Kölner Mediaevistentagung

Dominik Trump, M.A. und Prof. Dr. Karl Ubl sind am kommenden Mittwoch (12. September 2018, ab ca. 9.45 Uhr, Tagungsraum des Neuen Seminargebäudes, Universität zu Köln) mit einem Vortrag zu “Bibliotheca legum: Das Wissen über weltliches Recht im Frankenreich des 9. Jahrhunderts” an der 41. Kölner Mediaevistentagung beteiligt. Die internationale Tagung, die alle zwei Jahre stattfindet, steht in diesem Jahr unter dem Motto “Die Bibliothek – Denkräume und Wissensordnungen”.


Abstract:

Dominik Trump – Karl Ubl, Bibliotheca legum: Das Wissen über weltliches Recht im Frankenreich des 9. Jahrhunderts

Die „Bibliotheca legum – Eine Handschriftendatenbank zum weltlichen Recht im Frankenreich“[1] wurde Anfang 2012 mit dem Ziel initiiert, eine umfassende Sammlung aller Handschriften mit weltlichen Rechtstexten, die im Frankenreich des 9. Jahrhunderts abgeschrieben und rezipiert wurden, anzulegen. Gedacht war sie zuerst als Ergänzung zu Hubert Mordeks „Bibliotheca capitularium“[2], einer Sammlung aller Handschriften, die die Erlasse der fränkischen Herrscher tradieren. Aus dieser anfänglichen Idee ist im Laufe der Zeit eine Datenbank geworden, die sich mittlerweile als Arbeitsinstrument in der mediävistischen Forschung etabliert hat.

Ziel des Vortrags ist es, die Grundideen der Bibliotheca legum zu skizzieren und sie mit anderen Projekten zu vergleichen, um den eigenen Charakter des Projektes herauszustellen. Eng damit verbunden ist die Auseinandersetzung mit der Bibliotheca Mordeks, die als Vorbild für die Bibliotheca legum diente und quasi den Grundbestand für den Aufbau der neuen Bibliothek der Rechtshandschriften lieferte. In der Verzahnung beider Bibliothecae liegt zudem ein großes Potenzial, das durch das Akademieprojekt „Edition der fränkischen Herrschererlasse“[3], das Mordeks Bibliotheca als Grundlage für die Handschriftenbeschreibungen nimmt, vergrößert wird. Die Verknüpfung von nunmehr zwei Datenbanken lässt einen erweiterten Blick auf die Bedeutung weltlicher Rechtstexte im frühen Mittelalter zu.

Bildet die Bibliotheca legum den heute noch erhaltenen Bestand weltlicher Rechtstexte ab, so ist es durch die Sichtung und Auswertung von mittelalterlichen Bibliothekskatalogen möglich, nicht nur heute noch fassbare Handschriften in diesen wiederzufinden, sondern auch nicht mehr erhaltenen Codices nachzuspüren. Bibliothekskataloge sind somit fruchtbare Zeugnisse für das konkret an einem Ort fassbare Rechtswissen eines bestimmten Zeitraums, das Auskunft über die Rezeption und Bedeutung bestimmter Rechtstexte gibt. Der Zugang zu weltlichen Rechtstexten durch den Bestand einer Bibliothek lässt zudem Rückschlüsse darauf zu, welche Möglichkeiten und Grenzen die Zeitgenossen bei rechtlichen Auseinandersetzungen hatten.

[1] Bibliotheca legum regni Francorum manuscripta, Karl Ubl (Hrsg.) unter der Mitarbeit von Dominik Trump und Daniela Schulz, Köln 2012ff. URL: http://www.leges.uni-koeln.de

[2] Hubert Mordek, Bibliotheca capitularium regum Francorum manuscripta. Überlieferung und Traditionszusammenhang der fränkischen Herrschererlasse (MGH Hilfsmittel 15), München 1995.

[3] Capitularia. Edition der fränkischen Herrschererlasse, bearb. von Karl Ubl und Mitarb., Köln 2014ff. URL: http://capitularia.uni-koeln.de/


Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich auf der Tagungswebseite.

Projektvorstellung im Rahmen der NHG 2018, München

Projektvorstellung im Rahmen der NHG 2018, München

Die Bibliotheca legum wird bei der Tagung des “Netzwerks Historische Grundwissenschaften”, die am 15. und 16. Februar 2018 unter dem Motto “Notum sit – Die Historischen Grundwissenschaften präsentieren sich (neu!)” in München stattfindet, (NHG) im Rahmen der dortigen Posterausstellung zusammen mit einigen der bisher aus dem Projekt hervorgegangenen Qualifikationsarbeiten bzw. Dissertationsvorhaben präsentiert.

Die Posterausstellung beginnt am Freitag um 13.00 Uhr im Senatssaal der LMU (Hauptgebäude). Am Donnerstag um 10.45 Uhr spricht Daniela Schulz (BUW Wuppertal) über “Den Baustein, den die Bauleute verworfen haben? Auf den Spuren des Cod. Guelf. 97 Weiss.”, im Anschluss um 11.45 Uhr Dominik Trump, M.A. (Köln) zu “In margine – Benutzerspuren in Handschriften der Epitome Aegidii”.

Das komplette Programm findet sich hier. Direkt im Anschluss der NHG-Veranstaltung beginnt die Tagung “Stand und Perspektiven der Historischen Grundwissenschaften in Deutschland”. Hier geht es zum Programm dieser Tagung.

Projektpräsentation – Workshop in Gotha

Projektpräsentation – Workshop in Gotha

Im Rahmen des Workshops “Virtuelle Infrastrukturen für digitale Editionen. EntwickWorkshop Gothalungen, Perspektiven und Projekte”, der vom 12.-14. November in der Forschungsbibliothek Gotha stattfindet (Programm), wird das technische Framework der Bibliotheca legum unter dem Vortragstitel “WordPress – Ein einfacher Weg zur digitalen Ressource?” interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedenster Domänen vorgestellt.

 

Abstracts und Poster online

Abstracts und Poster online

Der im Rahmen der DHd-Konferenz Ende Februar 2015 in Graz eingereichte Abstract des Bibliotheca legum-Projekts sowie das dort präsentierte Poster sind auf den Seiten der Konferenz abrufbar.

Arbeitstagung zu den neuentdeckten Glossen der karolingischen Rechtshandschrift Paris, BN lat. 4416

Arbeitstagung zu den neuentdeckten Glossen der karolingischen Rechtshandschrift Paris, BN lat. 4416

Am 23./24. März findet am Institut für Rechtsgeschichte und geschichtliche Rechtsvergleichung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. eine Arbeitstagung unter dem Titel “Die neuentdeckten Glossen der karolingischen Rechtshandschrift Paris, BN lat. 4416, das Römerwergeld im Frankenreich und das römische Recht im frühen Mittelalter” statt.

Download (PDF, 22KB)

Anmeldung ist erforderlich. Kontakt: Stefan.Esders@fu-berlin.de

Präsentation auf der DHd-Tagung in Graz

Präsentation auf der DHd-Tagung in Graz

Am 25.02.2015 ab 15:30 Uhr wird sich das Bibliotheca legum-Projekt mit einem Poster bei der DHd-Tagung in Graz vorstellen. Wie die Bibliotheca werden sich noch 57 weitere Projekte aus unterschiedlichen Disziplinen und Institutionen vorstellen.

Projektvorstellung DHd 2015

Projektvorstellung DHd 2015

Wie freuen uns, dass wir Gelegenheit erhalten, das Bibliotheca legum-Projekt bei der DHd-Tagung 2015 präsentieren zu können.
Die Tagung, die unter dem Thema “Von Daten zu Erkenntnissen: Digitale Geisteswissenschaften als Mittler zwischen Information und Interpretation” steht, wird zwischen dem 23. und 27. Februar 2015 in Graz stattfinden.

DHd conference 2015

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Konferenz: Wergild, Compensation and Penance

Konferenz: Wergild, Compensation and Penance

Vom 29. bis 30. September 2014 findet in Berlin die international besetzte Konferenz “Wergild, Compensation and Penance. The Monetary Logic of Early Medieval Conflict Resolution” statt. Eine ausführliche Beschreibung (in englischer Sprache) finden Sie hier. Mit Klick auf die Abbildung gelangen Sie zum Tagungsprogramm (PDF).

Workshop Frühmittelalterliche normative Texte unter Berücksichtigung ihrer handschriftlichen Überlieferung

Workshop Frühmittelalterliche normative Texte unter Berücksichtigung ihrer handschriftlichen Überlieferung

Am 20./21. Februar 2014 findet in Hamburg ein Workshop mit dem Titel “Frühmittelalterliche normative Texte unter Berücksichtigung ihrer handschriftlichen Überlieferung” statt. Es handelt sich hierbei um das halbjährige Treffen im Rahmen der Vorbereitung der neuen Kapitularienedition (MGH).

 

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