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Category: Handschriften

Wir bekommen Zuwachs: Zwei Neufunde und eine Korrektur

Wir bekommen Zuwachs: Zwei Neufunde und eine Korrektur

Dank Mitteilung von Prof. Dr. Matthias M. Tischler (ICREA) konnten wir bei Vic, Arxiu i Biblioteca Episcopal, dipòsit MSG, s.n. nun die genaue Signatur „Vic, Arxiu i Biblioteca Episcopal, Fragm. XXVII/48“ ergänzen.

Dr. Roman Deutinger (BAdW) verdanken wir den Hinweis auf eine uns bisher unbekannte Lex Visigothorum-Handschrift in der Biblioteka Jagiellońska Krakau mit der Signatur „Przyb. 50/60“. Ein Digitalisat ist u.a. über die SLUB Dresden verfügbar.

Eine Papierhandschrift aus dem 15. Jahrhundert, die u.a. die Lex Salica, verschiedene Kapitularien und die Septinas septem enthält, konnten wir über eine Recherche in der Schoenberg Database of Manuscripts finden. Sie gehört zum Bestand der Pariser Bibliothèque de l’Ecole nationale supérieure des Beaux-Arts und trägt die Signatur „Ms. Mas 31“ (SDBM_281164). Digitalisate der Handschrift sind bei ARCA (IRHT Digitale Bibliothek) abrufbar, eine automatisiert erstellte Transkription bietet CoMMA.

Beschreibungen der beiden „Neuzugänge“ werden wir zeitnah in der Bibliotheca legum einpflegen.

Bis dahin wünscht das Bibliotheca legum-Team allen erholsame Weihnachtstage und einen guten Start in 2026.

330. Handschrift und 10. Geburtstag

330. Handschrift und 10. Geburtstag

Neu in der Bibliotheca legum ist ein in griechischer Sprache abgefasster Codex, der heute in der Pariser Nationalbibliothek liegt: Grec. 1384. Diese Handschrift enthält neben verschiedenen byzantinischen Rechtssammlungen auch ein Fragment einer griechischen Übersetzung des Edictus Rothari. Wir danken Prof. Stefan Esders (FU Berlin) für seinen Hinweis!

Pünktlich zum 10. Geburtstag der Bibliotheca legum können wir somit die 330. Handschriftenbeschreibung präsentieren! Unsere Webseite ging im Herbst 2012 online und ist seitdem zu einem etablierten Instrument in der rechtshistorischen Forschung geworden. Allen Unterstützer:innen sei hiermit herzlich gedankt!

Ansegis Stemma

Ansegis Stemma

Die Edition der Kapitulariensammlung des Ansegis ist für jeden, der sich für die Überlieferung von Rechtshandschriften in der Karolingerzeit interessiert, eine wahre Fundgrube. Mit großer Akribie hat Gerhard Schmitz die Handschriften der Sammlung und ihre textgeschichtlichen Eigenheiten analysiert. Besonders eindrucksvoll ist sein Ergebnis, dass die Sammlung rasant im ganzen Frankenreich verbreitet wurde, dass aber viele frühe Textzeugen dem Überlieferungsverlust anheim gefallen sind. Was in der Edition von Schmitz allerdings fehlt, ist ein vereinfachendes Stemma, welches einen schnellen Überblick über die Überlieferung ermöglicht. Ein solches Stemma wurde jetzt für das Capitularia-Projekt veröffentlicht.

Neufund

Neufund

Dank eines Hinweises von Dr. Roman Deutinger (München) kann die Bibliotheca legum ihre mittlerweile 327. Handschrift präsentieren: Paris, BN, Lat. 5512. Diese historiographische Sammelhandschrift aus dem 12. Jahrhundert bietet auf fol. 59rb den langen Prolog der Lex Salica.

Neuigkeiten

Neuigkeiten

Die Bibliotheca legum hat als 326. Handschrift das Lex Visigothorum-Fragment Straßburg, Archives départementales du Bas-Rhin, 151 J 50 aufgenommen. Des Weiteren wurden bei den Handschriften, die heute in München, Paris und im Vatikan liegen, Digitalisate ergänzt, sodass bei diesen Bibliotheken nun fast lückenlos online verfügbare Faksimiles abrufbar sind. Zudem wurde die Bibliographie aktualisiert: Sie finden hier nun alle auf den Seiten der Bibliotheca legum genannten Editionen und Literaturtitel kompakt an einem Ort zusammengefasst. Dabei sind weit über 400 Einträge zusammengekommen. Die Literatur zu den einzelnen Leges und den Handschriften wird ohnehin laufend aktualisiert sowie Digitalisate eingepflegt.

 

Lex Alamannorum und Isaak von Langres

Lex Alamannorum und Isaak von Langres

Als 325. Handschrift der Bibliotheca legum konnte Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 3877 aufgenommen werden. Der Hauptinhalt der Handschrift sind die Bischofskapitularien Isaaks von Langres, an die sich verschiedene kanonistische Exzerptreihen anschließen. Am Schluss des Codex folgen verschiedene weitere Rechtstexte, u.a. Titel 19 der Lex Alamannorum, was bisher unbekannt war. Semih Heinen hat die Pariser Handschrift für das Projekt „Edition der fränkischen Herrschererlasse“ eingehender untersucht und dabei den Titel entdeckt. Seinen Blogpost zur Handschrift finden Sie hier.

Aktueller Beitrag in der ZRG

Aktueller Beitrag in der ZRG

Unser Mitarbeiter Dominik Trump, M.A. ist im aktuellen Band (133) der Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte (Romanistische Abteilung) mit einem Beitrag zur Mailänder Handschrift A. 46 inf. und dem in ihr überlieferten Auszug aus der Epitome Aegidii vertreten.

Der Aufsatz bietet neben einer ausführlichen Beschreibung und Einordnung des römischrechtlichen Exzerpts auch eine Edition desselben.

Weitere Informationen und Bezugsmöglichkeiten finden sich auf der ZRG-Seite des Böhlau-Verlages.